Der Pokerwahn hält auch in Hessen Einzug. Oder wie ist es zu erklären, dass zwischen den Feiertagen an verschiedenen Stätten (il)legale Spiel/-Saufgelage entstehen, die gewöhnlich beim Einsatz des gesamten Vermögens, sprich dem “all-in” enden. Autos, Häuser, Bausparverträge wechseln in rasanter Geschwindigkeit den Besitzer. Während sich auf den Gesichtern der glücklichen Gewinner der Sieg deutlich abzeichnet, wimmern die Verlierer tieftraurig in dunklen Ecken, oder frequentieren den nächsten Geldautomaten, vor dem sich bereits lange Schlangen bebildet haben, das gab es vorher nur zur Währungsreform! Eine Pokerrunde jagt die nächste, schließlich gibt es nicht viel zu tun zwischen den Jahren in der tiefsten hessischen Provinz, Zeugen berichten von mittlerweile vierfachen Teilnahmen in einer Woche! Da bleibt natürlich die Frage, ob sich die Küste rüstet für einen zerstörerischen Kampf um “Flops” und “Blinds” und natürlich das Bestreben, das letzte Bafög zu vermehren. Mittlerweile wird um professionelle 11,5-Gramm-Chips gespielt (Sebastian sei Dank). Wem das Ganze noch nicht aufregend genug ist und wems um zu wenig Kohlen geht, der sollte im Casino von Wiesbaden sein Glück am Roulette-Tisch suchen. Selten in so kurzer Zeit so viel Geld “verdient”. Guten Rutsch aus Hessen!

Dezember 31st, 2006 at 19:23
Schön das Hermann dem Wicküler treu bleibt :-)
Guten Rutsch
Januar 2nd, 2007 at 17:41
Hey! Dazu bleibt zu sagen das der Casino-Besuch mit Dr.Oldenburg aussteht ;-)
Also *Haut Rein!!!*
Ach ja, allen noch ein supergutes 2007!!!
November 13th, 2008 at 02:59
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